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Samstag, 29. Dezember 2012

Resident Evil 6 (PS3)



Marketinggesülze - resultierend in einen Haufen AA

Riesig habe ich mich gefreut - Resident Evil 6 ist da! Das heißt wieder: stunden-, nein nächtelanges COOP-Zocken der Kampagne mit meiner Freundin, denn wir hatten schon den umstrittenen Vorgänger wegen seines Suchtpotenzials geliebt, auch wenn leider die Reihe ursprünglich mal für Grusel stand, ist es eher ein gewöhnlicher Shooter mit netter Story geworden - zumindest was Teil 5 angeht.

Jetzt ist der Nachfolger da und verspricht besser zu sein als der von Fremdentwickler verhunzte "Operation: Racoon Bullshit" Multiplayerableger.
Zwar merkt man auch RE6 starke Parallelen zum erfolgreichen Vorgänger an, doch hat sich seitdem vieles verschlimmert. Ich führe jetzt im Folgenden einige Punkte auf, die letztendlich einfach nur nerven. Versprochen hat Capcom aber lauthals "Es wird wieder alles wie damals!". Im Folgenden beweise euch, dass man die zweifelnde Fanschaft mal wieder gelinkt hat.

Yeah: man kann sich sogar zu Boden werfen und von dort aus die Horden vernichten. Manchmal besser als jede verteidigende Barrikade. // via

  • Umfang: Capcom hat's versprochen und wahr gemacht: die Spieldauer für einen Komplettdurchgang beträgt gute 25 Stunden. Man hat hier nämlich satte 4 Kampagnen, die man entweder Solo, im Lokal-COOP oder im Net-COOP durchrocken kann. Zur Auswahl stehen Leon & Helena // Chris & Pierce // Jake & Sherry // Ada & namenloser Soldatenspast, wobei Ada's Begleitung quasi nur als Füllwerk da ist, damit man die eigentliche Einzelgänger-Kampagne auch zu zweit bestreiten kann. Klingt eigentlich ganz cool, dass es soviel zu spielen gibt. Wenn man aber das Gefühl hat, dass sich jede Kampagne einfach nur wie ein Kaugummi zieht und keine nennenswerten Highlights bietet, kann sich das ins Gegenteil auswirken - zumal viele Schauplätze der Helden gleich sind - so streift ihr öfters durch Lanshiang, einer fiktiven chinesischen Metropole. Jede Kampagne hat genau 5 Kapitel und jedes davon ist sehr lang. Zwischendurch wird automatisch regulär und kontrollgepunktspeichert.

  • Story: Mit Wesker's Tod aus Teil 5 ist noch lange nicht Schluss, jetzt geht's mit den "Neo Umbrella's" zur Sache. Bei dem Wort drehen sich bei mir echt schon ein paar Hirnwindungen von selbst raus. Neonazis rulen in Japsentown - so sollte es wohl ursprünglich heißen. NEO Umbrellas? Es gibt kein Alternativsynonym zu "neu", was NICHT gleich mit dem Wort "Nazi" verbunden wird. Aber gut. Wie schon erwähnt ist man anstatt im hübschen Afrika, anstatt auf hübschem Wüstensand, anstatt in hübschen Höhlen, Kleinstädten, Sümpfen in einer Großstadt unterwegs, die langweiliger und hässlicher nicht hätte aussehen können - eben so eine richtig authentisch uninteressante Chinesenmetropole. Dass da wieder die Lutzi abgeht mit Raketenabwurf, der die ganze Innenstadt mit einer Irgendwas-Virus-Giftgaswolke infiziert und jeden Menschenverstand in Fleischgierigen Hirnmatsch verwandelt, wundert wirklich keinen mehr. Doch leider ruft das auch einige sehr abstrakte Gegner auf den Plan - und liefert Cutscenes, die oftmals ermüdend übertrieben, klischeehaft und einfach in der Summe recht öde rüberkommen, obwohl sie professionell gestaltet wurden.

Die in der Kampagne ziemlich nervige Ada steuert ihr später selber - und erlebt einige Highlights wie "Rätsel" oder Schleichelemente, welche leider nur kurz oder arg rudimentär implementiert worden sind. Trotzdem klar der Höhepunkt der Kampagnen (die von Leon dazugerechnet). // via
  • Sprecher: Ganz neu ist auch, dass wir anstatt englischer Sprachausgabe und deutschen Untertiteln nun komplett deutsche Lokalisierungsprofis vor die aktustische Flinte gesetzt bekommen - und obwohl sich Leon recht gut anhört, nervt die deutsche Stimme von Chris ziemlich arg - auch kann Ada nicht überzeugen und wirkt oftmals vielzu unmotiviert und völlig deplatziert. Und dabei ist Rita Ringheanu gar nicht so schlecht in diversen TV Spots (Hörproben gibt's hier: http://www.the-voice-of-rita.de/). Aber trotzdem hab' ich mich an Syvia Steiner erinnert gefühlt (http://www.sprecherdatei.de/sprecher/Sylvia_Steiner.php?demo=4 ), der wohl größten Fail-Synchronsprecherin aller Zeiten. Please give me a damn fuckin' shotgun to kill her! Ich krieg' echt einen Krampf, wenn ich diese Stimme irgendwo höre... und sie war sogar Sarah, die Freundin von Tommy Angelo im GTA-Konkurrent "Mafia" *facepalm*. Aber wisst ihr was? Jens Wendland, die deutsche Stimme von Nathan Drake (Proof hier!) spricht den Neuzugang "Jake", Sohn von Wesker. Obwohl ich diese Stimme vergöttere, ist Jake einfach nur ein spätpubertierender Schwachkopf, der alle Nase lang wie Hayden Christensen (Star Wars I - III) am Herumzicken ist und trotz seiner Coolness irgendwie gar nicht ins Erbe von Resident Evil passt. Ein weiterer Fail: die Sprüche, die geklopft werden, sind IMMER einfach nur völlig daneben und wirken sowas von lächerlich, dass man die Figuren einfach nicht ernst nehmen kann. Zumal die Jake-Kampagne auch zuviel Seifenoper bietet. Liebesgeschichte? Na, nicht wirklich.

Jepp, auch Motorradfahren oder Helifliegen dürft ihr. // via
  • Monsterdesign: Lächerlich. Auch wenn es anfangs die guten alten Zombies gibt, tauchen bald abstruse Zwischen- und Bossgegner auf. Der sich transformierender Simmons setzt die physikalischen Gesetzmäßigkeiten auseinander und liefert als Endbossdino einen großen Schwachsinnsmoment. Dass aber die neuen Gegner nun Masken tragen, damit man ihr mehraugiges Spinnenartiges Gesicht nicht sieht, ist ebenso lächerlich. Aber auch Fettklopse, Spinnenzombies, fliegende Raubenkokonzombies oder ganz besonders Krokodilschnappmauloberkörperzombies erinnern eher an das peinliche Gruselkabinett von "Power Rangers" als an etwas, das einschüchtern sollte. Alles ist so megaoverdosed, dass man NICHTS mehr ernst nehmen kann. Wenn 25x "BOW" geschrien wird und damit ein zweibeiniger Glöckner von Notre Dame Riese gemeint ist, ist's endgültig aus. Das klingt eher nach einem neuen mechanischen Kriegsgefährt oder wenn man sich verhört an ein MMORPG von Blizzard, aber nicht an etwas Gruseliges. Und vom Skeletor-Tentakel-Monster fange ich erst gar nicht an. Die Endbosskämpfe ziehen sich wie Kaugummi und wollen einfach NIE NIE NIEMALS aufhören - und verlangen immer und immer wieder Dauergeballer und Dauerknöpfchengehämmer

Spider-Man's best friends or what? Und klar... sie haben natürlich fast alle Waffen. -_- // via

Da links isser: der Herr von Schnappi. Power Ranger Foes haben hier NIX zu suchen!!! // via
Nakte Monsterpornorösität! Skandal! "Daniela Katzenberger zeigt sich von ihrer ungeschminkten Seite!", besagte die BILD-Überschrift. // via
  • Punktesystem: wie im Vorgänger kann man mit Punkten, die man im Level findet was ausbauen. Diesmal sind's Fähigkeiten wie "Mehr Schusswaffenschaden" oder "Mehr Chance auf zufällig gedroppte Items" oder "Unendlich Munition". Hier gleich der erste Fail: wenn man "unendl. Muni" im Menü auswählt (von Anfang an verfügbar), hat das NULL Effekt, da man das erst freikaufen muss - für jede Munitionsart einzeln. BULLSHIT! Weiter: ihr könnt lediglich DREI Fähigkeiten in EIN Set legen, das der jeweilige Spieler aktiv hat. Während des Spielens kann man diese auch wechseln, aber WHAT DA FUCK??? Wenn ich schon tausende von Punkte ausgeben muss, um irgendeinen Pipapo minimal zu leveln, ist mir eh alles Wurscht außer "Schusswaffen-Power", "Nahkampf-Power" und "Mehr Gegenstanddropchance". Was soll ich mit dem anderen Müll, wenn's eh nur darauf ankommt? Zumal man eh sau wenig Punkte erhält und bestimmt an die 120 Stunden spielen darf ehe man EINE verf***** Goldtrophy erhält für "Bitte leveln Sie alles auf Maximum" - "Wie bitte? Auf's Maul gibt's du Trophäen-Anforderungs-Designersau!". Herum"grinden" wie es im Fachjargon heißt, will doch niemand, oder? Nicht dafür!
3 Slots für Fähigkeiten bei einer Auswahl von 1000? Geil, Capcom, ihr seid echt Profis. FUCK YOU! // via


Nett: ein Leatherface-Verschnitt, doch leider kommt der nicht an den Gruselfaktor vom schier unbesiegbaren Nemesis ran. // via
  • Inventar - ziemlich übersichtlich, aber zunächst einmal recht gewöhnungsbedürftig. alles in 3 separaten Reihen. Dreieck für Inventory / Verbrauchsgegenstände normal, Digipad Vertikal für Wurf- und Heilitems, Digipad Horizontal für Waffen. Cool: Waffen könnt ihr ALLE tragen, die ihr finden könnt. Ihr müsst euch also nie aufteilen oder nie Spezialisten für etwas haben, weil sonst der Platz fehlt. Das ist nett, aber unendlich Muni kann man trotzdem nicht aufsammeln - ein Stack Muni umfasst nur eine bestimmte Anzahl von Patronen. Und alle Waffen nimmt natürlich auch weiterhin den Horror, zeigt aber wohin's geht: Call of Duty - und gerade im Kapitel von Chris & Pierce seid ihr mit absolutem Dauergeballer beschäftigt. Da aber das neue Deckungssystem (unsteuer- und unbrauchbar) völlig dumm ist, geht RE6 nicht mal als Shooter durch. Also: no shooter, no horror - ergo: some dirty piece of shit. Kombinieren müsst ihr im Inventar lediglich Pflanzen. Da gibt's rote oder grüne, das Resultat wird in die Quick-Heal-Box gesteckt, aus die ihr schnell mit einem Tastendruck schöpfen könnt. Eine Pille heilt eine Healthbox. Fallt ihr um, steht ihr nach einer Weile von selbst auf - oder ihr lasst euch vom Partner aufhelfen. Wer euch aber währenddessen verletzt, killt euch endgültig.

Inventar: gewöhnungsbedürftig, aber praktisch. Leider arg reduziert: da gibt's keine speziellen Analyse- oder Kombinationsanforderungen. Alles easy. Blöd: ständig andere Designs im Laufe der Kampagnen. WTF? // via

Knöpfchen drehen, hämmern, gleichzeitig oder abwechselnd drücken - es nervt nicht nur, sondern zieht eure armen Controller in Mitleidenschaft: die Fülle an QTEs. // via

Resident Evil 6 hat mich derbe enttäuscht. Am liebsten würde ich dieses Stück Softwaredreck verkaufen, aus meinem Regal verbannen (will's wer?) - da sind mir andere Fehlgriffe im Regal noch tausendmal lieber. Ich habe zwar von der Presse vieles Schlechtes gehört, aber dass es mich dermaßen enttäuscht?
Ich bin einfach kein Fan von chinesischen Umgebungen, wenn sie nicht gerade ländlich sind. Die Stadt von "Sleeping Dogs" war schon völlig beschränkt, aber tausendmal interessanter als die nuancenlose Müllscheiße aus RE6 - verdreckte Klonstraßen mit allerlei uninteressanten Schrottecken. Back to the roots? KÄSE! Fängt zwar toll an mit Leon, wird aber oft durch Zwanggehpassagen und Pflichtkamerawinkel (absolutes NoGo - erschwert einem sogar bei Fluchtpassagen das Manövrieren) unterbrochen.

"Flucht in letzter Sekunde" gibt's ZU oft und nervt einfach nur. Allen voran wegen der aufgesetzten Dramatik und der schlechten festen Kameraperspektive. // via
Der Anfang verspricht noch viel, obwohl auch hier einiges aufgesetzt wirkt. Dass der Daddy sich verwandelt, wird schon saufrüh klar. Positiv an Leon's Kampagne: erinnert teilweise positiv an RE2. // via

Anfangs dachte ich wirklich: hier wollten sie wieder ein wenig Grusel einbringen, aber nein... hier wird geballert bis der Daumen glüht. Immer wieder gegen die gleichen Power Rangers Doofbacken - sehen übertrieben scheiße aus und müssen auch alle Nase lang mutieren. Zombies vertragen teilweise unendlich viel und es nervt einfach nur, dass man DREI Kampagnen hat, wobei manche Szenarien oder sogar Aufgabenstellungen komplett IDENTISCH sind. Wiederholungen sind einfach nicht mein Ding - und bei einem übertriebenen Umfang möchte ich einfach verschiedene Schauplätze wie in Half Life 2 oder RE5 haben, verdammt nochmal. Nicht 4 Kampagnen mit jeweils zwei, drei kleinen Alleinstellungsmerkmalen, doch dazwischen haufenweise gleichem Schrott.

Alle anderen Punkte würde ich nur noch einmal wiederholen. Ich mag das Kaugummi-Langeweile-Resident-Evil-6 nicht und mit eurem Neo-Bullshit-Gedöns könnt ihr mich mal kreuzweise.

Embleme gibt's auch diesmal wieder zu sammeln. Ziemlich oft ziemlich offensichtlich, aber manchmal auch weit und gut versteckt. // via

Was ist so schwer daran einfach mal ein oldschooliges Resident Evil rauszubringen, verdammt nochmal?
Da braucht's keine sich ständig verwirrend wechselnden Inventory-Designs, keine tausend Cutscenes, kein Pseudo-Blockbustershit, kein Pseudo-zum-1000x-In-letzter-Minute-Mist, kein China, kein Blargh und kein marketingseifengespültes Gesülze - sondern ganz dezenter Horror, dezent wenige, aber heftige Gegner und viele Rätsel.
Im Ansatz habt ihr das doch schon mit einem DLC zu RE5 geschafft. Was ist hier bloß passiert?



Fazit:
Mein PS3-RE6 sucht einen neuen Besitzer! Ich find' dieses Spiel einfach nur scheiße. Selbst meine Freundin hatte irgendwann darauf keinen Bock mehr und wollte schon gar nicht mehr bei Ada's Kampagne zugucken. Same boring shit again and again and again. Toll gemacht, Capcom... echt toll gemacht. -__-

Kommentare:

  1. Hey, guter Post! :-)
    Ich würd gern die neue Besitzerin sein, auch wenn ich bereits weiß, dass es scheiße ist und auch keinen Zweifel daran hege.
    Ich würde es mir früher oder später sowieso holen, nur um sagen zu können, dass ich jeden Resi-Teil gespielt habe (falls ich vor dem Ende nicht an Langeweile sterbe...)
    Also, sag Bescheid :D XD

    LG, die Serapha (kennst mich ja sicher noch ;) )

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  2. Ich bin jetzt mal so frei und schreibe:
    Das is in meinen Augen dein bisher bester Test!
    Wahnsinnig gut geschrieben, schön aufgegliedert, verständlich & übersichtlich.
    Aber hey, ich war ja auch vorher schon Fan :P

    Mir war von Anfang an irgendwie klar, dass das Spiel Grütze werden würde. Resi 5 war schon 'anders'. Es hatte zwar viele coole Ideen - aber mich hat es dennoch enttäuscht.
    Dasselbe is ja leider auch mit Silent Hill passiert. IHR KACKNOOBS!

    Ich will auch ein echtes, altes RESI zurück. Ich weiß noch, wie wir uns bei Teil 1 im Schrank versteckt hatten. Naja, da war ich auch noch in der Grundschule :P
    Und NEMESIS ist für mich der beste Teil. Das war so super!

    LG Brecko

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    1. Ich freue mich, dass der Eintrag dir so gut gefiel. Vielleicht war es auch das Fluchen ... in letzter Zeit hatte ich echt viel zu wenig Gründe dazu. :D
      Aber danke für die Blumen, lieber Brecko! :)

      Dasselbe mit Silent Hill passiert? SH Homecoming war nicht so prall, aber SH Downpour war seit Langem mal wieder ein SH wie ich es liebte und erwartete. Megahorrormäßig mit vielen genialen Schauplätzen und tollem Nebenquestsystem. Ich werd's mir noch kaufen! Einzig und allein der Diablo-Klon "SH Book of Memories" auf der Vita ist ein dicker Schuss in den Ofen!

      Aber ja, Teil 2 und 3 sind unvergesslich.

      Ich liebe Resi 1 - 3 auch am meisten, wobei ich an Teil 1 und 2 die meisten guten Erinnerungen habe. Auch Teil 4 war berechtigterweise noch ziemlich gut.

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    2. Homecoming fand ich ziemlich lahm - obwohl ich mich soooo darauf gefreut hatte...
      Hm, Downpour hab ich bisher nicht gezockt - dann werd ich das wohl nachholen müssen ;)

      Zu Resi 3 fällt mir immer ein, dass wir das abendelang zu viert gezockt & immer den Controller herumgereicht hatten :P

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    3. Mir ging's doch mit Homecoming auch so - riesig drauf' gefreut und dann eher eine Schießbude, obwohl es schon einige gute Momente hatte.
      Und Downpour - HOL-ES-DIR! Das ist ein ausdrücklicher Befehl! Du weißt gar nicht wieviel Schiss ich in einem ganz bestimmten Haus hatte... und die Nebenquest mit dem Schallplattenspieler ist auch genial wie Sau. Gänsehaut pur.
      Aber zock's selbst.

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  3. Haben uns beim Spielen von RE6 auch ständig über dieses "grad-so-in-letzter-Sekunde-geschafft" aufgeregt, ausserdem sind die Rätsel viel zu wenig und dann auch noch voll lahm... naja so für mal zwischendurch zocken geht es schon aber vom Hocker haut es mich nicht :D

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    1. Find' ich toll deine Meinung - und teile sie! :) Die Serie braucht einfach mal wieder mehr Ruhe und Feingefühl mit echtem Horror... Grusel, der in der Psyche des Spielers statt findet und nicht diese lahmen BUH!-Momente.

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  4. Hm... hört sich ja alles super an.... :-/

    Für mich war nach Teil 1 und 2 Ende der 90er Schluss mit Resident Evil, ich habe weder Videos noch Tests noch irgendwas der Resident Evil-Reihe in den letzten 10 Jahren gesehen, und obwohl ich natürlich immer mal wieder gehört habe wie scheisse alles geworden sein soll bin ich erschrocken was wirklich daraus geworden ist.. :(

    Alleine die 1000 (bewaffneten!?!?!?!?) Gegnertypen, die wirklich komplett bescheuert aussehen.. es war doch gewrade das unheimliche alleine irgendwo rumzulaufen, aus ner Ecke n Stöhnen zu hören und vor diesem einzigen unbewaffneten Zombie shcon soviel Angst zu haben dass man sich in seinem dunklen Zimmer permanent unwillkürlich umdreht!! :D

    Naja, ich behalte RE einfach in guter Erinnerung und spare mir meine Zeit für bessere Zombiespiele wie Deadlight :)

    Zum Test: Ob das jetzt dein bester Test ist wie weiter oben geschreiben weiss ich nicht... ich meine mich an noch mehr Hass in älteren Rewiews erinnern zu können :D Aber die Aufteilung in Abschnitte ist schon sehr nett... einziger Kritikpunkt: Das Wort "Neo" erinnernt dich an Nazis??? Der Buchstabe "N" dann auch, weil der kommt ja in "Neonazi" auch vor....!? ;) Ich spar dann mal weiter auf meinen "Neo Geo AES" in der ultrararen Hakenkreuzversion ;)

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    1. Hab' letztens mal einen Trailer zu Resi 1 und 2 gesehen und obwohl ich damals ziemlich begeistert war, musste ich schon ziemlich lachen bei dem pixeligen Blutbrei und den albern langsamen Zombies. Aber auch du hast Recht - hier spielen ja wie gesagt 2 Elemente mit rein:

      1. damalige Games hatten definitiv mehr Charme
      2. nicht restlos alles von damals ist besser als heute - der Mensch erinnert sich psychologisch gesehen sowieso nur noch an all die vergangenen guten Ereignisse. Deshalb "war damals alles besser".
      Also zurzeit spiele ich Nina das hochgelobte Resi 4 vor und kann's echt empfehlen. Das macht zwar mehr Spaß als dass es gruselt, aber echt empfehlenswert ist es dennoch. Da gibt's EINDEUTIG mehr "Rätsel" als in Teil 5 und 6 zusammen. -.-


      Und ja, sorry^^ Mit "Neo" habe ich wohl ein wenig übertrieben. Neo Umbrella... man, das klingt halt total bekloppt^^

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    2. Vor allen Dingen ist Umbrella ein FUCKING PHARMAKONZERN! Was fällt denen ein jetzt so zu übertreiben, um daraus eine halbe Sekte zu machen? Scheiß Lizenzausschlachtung. Glaub' nicht, dass dieser ganze Jake und Blakeks-Neuzugangs-Mist von Anfang an vorgesehen war.

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