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Sonntag, 9. Dezember 2012

Call of Duty - Black Ops 2



Call of Duty 9 - Neverending Story?

Ein neues Jahr, ein neues Call of Duty. Wie seit 2005 gewohnt erscheint jedes Jahr im November ganz brav ein neuer Call of Duty Ableger, wobei sich Urvater "Infinity Ward" jährlich fleißig mit "treyarch" abwechselt und beide im 2-Jahre-Takt ein neues Spielchen rausbringen.

2012, also alle runden Jahreszahlen, ist "treyarch" wieder am Zuge - und da sie ihr eigenes Süppchen kochen, gibt's kein Modern Warfare 587, sondern "Black Ops 2" - immerhin verkaufen sich Sequels, die auf gewisse erfolgreiche und bereits kennen gelernte Protagonisten setzen, besser als irgendwelche komplett neuen Storylines. Aber übertreiben - so wie Infinity Ward - sollte man hingegen nicht. Spätestens nach einem "Teil 3" ist dann doch das Thema ausgelutscht und eine Serie steht nicht mehr für Dynamik, sondern hat sich damit quasi selbst in ein gewisses Schema festgefahren.
So im Prinzip auch Call of Duty.

Fettes BumBum und PengPeng gibt's natürlich auch hier wieder - schließlich ist's ein CoD. Aber hübsch die Bilder, gell?


Nur was wir hier von den Machern erhalten, eröffnet neue Dimensionen und beweist: "Wir können auch anders!". Habe ich Anno 2008 bei "World at War" noch gedacht: "Kann treyarch echt nix anderes als dumme WWII-Scheiße?" wurde ich bereits mit Black Ops 1 zwei Jahre später eines Besseren belehrt. Die Story und die Missionen... ja einfach das Spielgefühl war anders als das was sich die auf den Lorbeeren ausruhenden Entwicklungserstlingsmitglieder von IW in den letzten Ablegern erlaubten....

Und so macht Black Ops 2 auch einige interessante Sachen neu.

Bevor ich aber zur Sache komme, hier noch der Hinweis: ich habe lediglich die Einzelspielerkampagne getestet, nicht den Multiplayermode und auch nicht den Zombiemodus, der meinen Erwartungen der anderen Teile vermutlich gleich kommen würde.
Ich bin mir aber bewusst, dass viele den Mehrspielermodus vergöttern und sich deshalb das Produkt holen - und auf die Solocampaign verzichten. Jedes Jahr ein neues CoD... jedes Jahr ein neues FIFA... jedes Jahr ein neues NFS. Alle grundlegenden Genres abgedeckt, oder?

Selten, aber trotzdem nett anzusehen: schicke Rendersequenzen.
Absprung in die Tiefe - genial gemacht, aber man darf leider nur sehr wenig steuern (aber immerhin ;) ).

Jedenfalls geht's in der Story von Black Ops 2 um die glorreiche Neuzeit, dem Jahre 2025. Die Elektrotechnik hat sich, wie zu erwarten war, sehr rasant entwickelt und wie aktuell im Jahre 2012 im realen Leben schon zu erkennen: man wird auf unbemanntes Kriegsspielzeug wie Dronen und Mechs setzen - nur Terminatoren fehlen da noch, was auch zugegeben zu abgespaced wäre.
Jedenfalls bietet die halbe Weltmacht China 95% der zur Konstruktion für das Kriegsgerät benötigten Metalle an und macht die andere Hälfte Weltmacht "USA" zu Abhängigen.

Hier können wir ein paar AR Drones (Quadrocopter) auf bestimmte Ziele hetzen. De facto aber leider recht nutzlos / sinnfrei. Selber ballern hilft immer noch am meisten.

Als China dann auch den Export verbietet und daraufhin ein Cyberangriff dort für Chaos sorgt, bricht ein kalter Krieg zwischen den beiden Supermächten aus.
Raul Menendez, ein Top-Terrorist und Schlüsselfigur der Story, macht sich diese Lage zunutze, übernimmt durch Hacks die Kriegsmaschinerie und droht einen Weltkrieg zu entfachen.


Mit Schleichen hat das hier leider nicht viel zu tun. Einfach Anweisungen folgen und gut ist. Hier hätte man mehr draus machen können (Stichwort: Abwechslung). Trotzdem ist das hier wie immer qualitativ hochwertig umgesetzt.
Niemand Geringeres als Storywriter David S. Goyer, der sich bereits für Drehbücher der Blade- und der neuen Nolan-Batman-Triologie verantwortlich zeichnete, steckt hinter all der genialen Story, die Black Ops 2 versprüht.
Man springt innerhalb der Solokampagne mehrmals durch Erzählungen des im Rollstuhl sitzenden Woods zwischen 80ern und der Zukunft 2025 hin und her und trifft auf bekannte Gesichter wie bespielsweise Alex Mason oder Harper, die einem in den natürlich wieder vielfach geskripteten, aber teilweise gar nicht so overdosed irrsinnig hooray-dumm inszenierten Spielszenen zur Seite stehen.

Raul Menendez in extremer Rage: hier zerhexeln wir reihenweise gepflegt angreifende US-Truppen. Wohlgemerkt in der Rolle des wutentbrannten "Cordis Die"-Top-Terroristen.
Anschließend geht's via kurzem Back-Zeitraffer zurück und es gilt die andere Seite zu spielen.

In der Vergangenheit erlebt man zwar nicht alle Entstehungsgründe von Menendez' unerbitterlichem Hass gegen die westliche Welt, doch eine Initialsequenz, in dem seine geliebte Schwester schwer verletzt und schließlich beim Abfackeln des Grundstückes durch seinen amerikanischen Besitzer zwecks Versicherungsbetrügereien schwere Verbrennungen erleiden muss, macht klar: der Raul lässt nicht weiter mit sich so herumspringen!
Cool ist, dass man in der Mission nicht nur auf Seiten der Ami's, sondern auch mal in der Haut vom durchdrehenden Menendez spielt (übrigens nicht nur der einzige Moment) - und in Blutrage sämtliche Angreifer größtenteils mit der Machete zerfleischt.

Harper und Section sind dabei einen Mech auf Vordermann zu bringen, der nicht nur die Gegner reihenweise niedermäht, sondern uns auch genügend Deckung gibt.

Später aber wird klar: mit Raul Menendez ist tatsächlich nicht zu spaßen - und jeder Auftritt wird vom Spieler einfach feiernd wahrgenommen und mitsamt seiner gigangischen Intensität verschlungen.
Ein Bösewicht wie Raul bleibt im Gedächtnis - und auch die Story, die langsam aber sicher an Fahrt gewinnt und sogar - ACHTUNG - Entscheidungsmeilensteine bietet. Gerne in Szenen, wo man direkt wählen muss, ob man nun als Raul a) Colonel Briggs erschießen oder b) am Leben lassen will.

Leider recht selten: Abwechslung, wie hier in Form von Autofahrten.

Aber auch in Szenen, wo man beispielsweise mit einem Jeep durch die Gegend eiert, hat es Auswirkungen auf Harper, ob man nun den am MG sitzenden Kumpel unter ein Rohr hindurchmanövriert, wo beißende Flammen heraus züngeln oder doch lieber außen herum fährt.
Das alles führt letztendlich zu 6 unterschiedlichen Endsequenzen, die man sich - auf Wunsch - auch auf YouTube reinziehen kann.
Gegen meinen Erwartungen, dass sich die Kampagne dann - je nachdem - aufsplitten und unterschiedliche Levels im fortlaufenden Spiel bieten wird, ist sie doch strikt linear - alle Wege klappert man auch so ab, alle wichtigen Szenen erlebt man auch wie sonst.

Coole Zukunft: es gibt Waffen, die während der Ironsight einen Scan über's Gebiet sausen lassen, der dann hinter Deckung versteckte Feinde anzeigt oder sogar ein rotes Karo über alle im Sichtfeld befindliche Feinde legt.
Inhaltlich wird dabei wieder gewohnt auf's sture Geballere gegen 1000 dümmliche, aber manchmal recht treffsichere Klonsoldaten gesetzt, die alle lediglich ihre 2 bis 3 Kugeln vertragen und dann zu Boden sickern. Mit 2 Waffen - eine halt als Alternative falls mal ein a) Sniper oder b) ein fetter Mech auf euch wartet oder schlicht die Munition für Ballermann A ausgeht - geht's zur Sache. Dabei können auch Gewehre der KI-Feinde aufgesammelt werden.
Ständig Ammonachschub von NPC-Kollegen gibt's nicht und Auffrischkisten sind selten verteilt, bieten aber IMMER unendlich Munne.
Die Levels bieten hier und da schon ganz minimalistische Flankierungsoptionen, bleiben im Gesamtkonzept aber arg schlauchig.
Mit ungefähr 8  bis 10 Stunden ist die Solospieldauer solide gut und nicht erschreckend kurz.

Menendez beim Bedrohen - sehr überzeugend, die Atmosphäre knistert vor Spannung.

Wirklich fantastisch sind aber tatsächlich die Darsteller, die ihre Synchronspracharbeiten gut machen und ordentlich mit Motion Capturing inkl. genialer Mimik umgesetzt wurden. Es macht einfach Spaß jede Szene anzuschauen und jede Scriptsequenz mitzuerleben. Da mit Alternativentscheidungen und charakteristisch einmaligen Figuren auch für große Nachhaltigkeit gesorgt wurde, wird man diesen Teil öfters spielen als einen der Vorgänger.

Vorm Beginn jeder Storymission, kann das Equipment festgelegt oder alternativ eine Strike Force Mission begonnen werden.

Schade aber, dass - obwohl es jetzt nun sogenannte Strike-Force-Missionen in der Zukunft als Abwechslung zwischen den Storymissionen gibt - nicht konsequent auf Abwechslung gesetzt wurde. In besagten Missionen könnt ihr nun auf einer kleinen Map gewisse Aufträge erledigen wie Punkte einnehmen, beschützen oder zerstören - das alles in einem gewissen Zeitlimit mit stets anrückendem  feindlichen KI-Aufmarsch und euch entweder die ganze Mission als Director aus der Vogelperspektive geben oder selbst Hand als Soldat (mit Switchfunktion) anlegen und aus der Ego-Perspektive feuern. Supergut! Nur kommt diese neue Spielidee in der Kampagne nie pflichtmäßig vor und auch sonst geht's dauerballernd wie immer zur Sache. Sehr schade - immerhin darf Call of Duty ruhig weiter neue Wege gehen und muss nicht auf der Stelle als Dummbatzen-Soloshooter treten.

Wunderbar: die Entwickler beweisen a) guten Musikgeschmack und b) dass sie sich selbst auf die Schippe nehmen können.
Bald ist auch hier Weihnachten *__*

PS: Warum sieht das Cover eigentlich aus als ginge es hier um Command & Conquer. Für mich sieht der Glatzkopf eindeutig wie Kane aus, oder?



Fazit:
Die Solokampagne von Call of Duty - Black Ops 2 ist großartig: wiedererkennbare und sympathische Charaktere treten im Wettkampf gegen die Zeit gegen Menendez an, der einen Weltkrieg im Jahre 2025 mit modernen Hackangriffen auf's militärisch elektronische Kampfarsenal bewirken will. Die Story ist unheimlich dicht und spannend, Menendez als Bösewicht sehr genial gestaltet, die Mimik gut, die Grafik beeindruckend - und die Entscheidungen samt Strike-Force ziemlich cool.
Treyarch kann's mittlerweile zehnmal besser als Infinity Ward - vor 4 Jahren hätte ich mir das nie und nimmer vorstellen können.
Nur leider muss die Standardschießbude mit Standard-KI noch ein wenig abwechslungsreicher und non-linearer werden - aber Ansätze sind jedenfalls schon da!
Das gekoppelt mit dem sicherlich tollen Multiplayermode sollte nicht nur alle üblichen Käufer, sondern auch die Verschreckten wieder unter den Tischen hervor holen. Denn man mag es kaum glauben, aber dieses Jahr sind tatsächlich zwei Ballerbudenableger, sowohl einer aus dem MoH-Lager als auch einer aus der CoD-Hütte erschienen, die man mit Respekt würdigen darf! Sehr schön -weiter so!

Kommentare:

  1. dake für die 10 beim blogzug! :> hat mich ganz arg gefreut!

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  2. Hi, grüß dich,
    zum einen beführworte ich es sehr wenn jemand genauso kritisch ewigen Spieleserien gegenübersteht wie ich selbst auch. Jedes Jahr ein neues Fifa, ein neues Call of Duty und so weiter, irgendwann gehen einem da nur noch die Nerven durch. Wir haben COD Black Ops II ebenfalls testen dürfen, sowohl auf X-Box als auch auf Wii-U. Den Call of Duty Black Ops 2 X-Box 360 Test von uns findest du übrigens hier: http://frankies-world.de/?p=1605. Denn Wii-U Test über unsere Suchfunktion im Blog.

    Ich bin leider nicht ganz 100%tig deiner Meinung. Sicherlich COD BO II ist wieder einmal grafisch ein Highlight, aber mir fehlt hier einiges, leider. Zum einen ist die KI Programmierung im Singleplayermodus, wir reden gerade nur hierüber, so mies ausgefallen das mir die Gegner eigentlich nahezu vor die Flinte gelaufen sind! Gerade gegen Ende nerven Minibugs, die das Spiel, trotz Update, immer noch nicht verlassen haben, wie zum Beispiel eine Drone die abstürzt, auf einer Treppe landet und dann die Treppe brennend, und explodiert, hochfliegt, und an einer Leiche hängen bleibt. Sowas hab ich an vielen Ecken gefunden, ich finds schade und es nervt. Weiterhin fand ich den Singleplayermodus einfach viel zu kurz, ich mein wenn ich nur 2 mal die Konsole anmachen muss um ein Spiel durchzuzocken, und nur ein paar Stündchen Spiel dabei rausspringen....

    Ich bin da nicht so sehr der Multiplayerzocker, dafür zock ich zu wenig Egoshooter wahrscheinlich, auch wenn mein Regal voll damit ist, ich mags einfach nicht als Einsteiger eine 50 kill Runde hinzulegen, und keine Chance gehabt zu haben...

    Aber den Zombiemodus solltest du auf jeden Fall noch testen! der ist wesentlich besser als in BO 1 ausgefallen, hat mir wirklich gefallen! Hier Hut ab auf jeden Fall.

    Gruß Frank The Tank
    Frankies Testwelt
    (http://www.Frankies-World.de)

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  3. Soooooo, nu schaffe ich es doch mal ;)

    Für mich war Black Ops 1 schon um Welten besser als Modern Warfare 2, nicht zuletzt weil ich bei keinem einzigen Modern Warfare wusste was ich überhaupt tue... ständig ist man irgendwer anderes, kämpft in vollkommen anderen Gebieten gegen ständig neue Bösewichte und hat keinerlei Hintergrundinformationen zu IRGENDWEM, weder Freund noch Feind.. das endete immer darin dass ich nach dem Durchspielen erstmal Call of Duty-Wikis durchlesen musste um ein paar "Aaaaaah, darum habe ich den umgebracht!"-Momente zu erleben :-/ Bei Black Ops 1 und vor allem Black Ops 2 kennt man jede Person, alle haben tolle Charactere die in Erinnerung bleiben, nicht zuletzt auf Grund der wirklich tollen Zwischensequenzen und der für Shooter (leider) wirklich herausragenden Story!

    So, nu kommen wir erstmal zu dem Herren über mir. Ich bin mir nicht sicher ob der Frank Tank nicht eher Paul Panzer ist, mit solchen Tests gehört er für mich in die Kategorie Comedy.

    Black Ops 2 ist grafisch wiedermal ein Highlight???? Und dann wundert man sich echt noch warum die nächste Konsolengeneration wieder auf dem Stand "Mittelklasse-PC von 2007" ist....

    Die Gegner-KI ist grottig? Naja, verglichen womit? Sie ist halt Durchschnitt, genau das was man bei einem Call of Duty erwartet. Mir fallen auf Anhieb keine Spiele ein in denen die KI wirklich besser ist, und ich habe wahrscheinlich jeden Shooter seit Shadow Warrior gezockt.. Besser Gegner die nach 2 Minuten verstecken auch mal herangestürmt kommen als welche die sich nur verstecken und einem auf 500m mit dem ersten Schuss der Ak ins Auge treffen... das is schließlich ein Actionspiel, keine Militärsimulation... ich fand nur des Öfteren die Wegfindung der Drohnen beschissen, ob man das jetzt wirklich als KI-Schwäche sieht weiss ich nicht..

    Die Spielzeit ist extrem kurz? Die Spielzeit ist länger als in den letzten Call of Dutys oder vergleichbaren Shootern (oder den meisten anderen modernen Spielen)..dass man die selbstverständlich generell nicht als besonders lang bezeichnen kann steht ja auf einem anderen Blatt...;) Außerdem ist die Spielzeit von BO2 immerhin sinnvoll gefüllt, alles wirkt "wie aus einem Guss", keinerlei "Füllmaterial" wie in vielen anderen Spielen. Far Cry 3 fällt mir da als aktuelles Beispiel ein, 3 Stunden für die Missionen aber 40 um den ganzen sinnlosen Quatsch einzusammeln und Nebensmissionen zu erfüllen..

    Minibugs? Kann sein, ist mir in keinster Weise aufgefallen.. liegt vielleicht auch an der von euch getesteten Version für die "High-End-Konsolen".. soweit ich weiss gibt es auf Konsolen nach wie vor keine vernünftige Physikunterstützung, aber da lasse ich mich auch gerne eines Besseren belehren!

    Zum eigentlichen Spiel hast du (Patrick) eigentlich wiedermal alles sehr schön zusammengefasst. Die Missionen sind abwechslungsreich, spannend und logisch. Die Charaktere bleiben einem im Gedächtnis, man will die Story weitererleben und die Möglichkeit sich teilweise für verschiedene Wege entscheiden zu können macht auf jeden Fall Lust auf ein mehrmaliges Durchspielen, während ich bei Modern Warfare 2 + 3 teilweise beim ersten mal schon keinen Bock mehr hatte..

    Ich finde jedoch keineswegs dass das Spiel weniger linear sein müsste. Ich brauche echt nicht bei JEDEM Spiel OpenWorld, Call of Duty war seit jeher ein geradliniger Shooter, und BO2 hat einen schönen Weg gefunden ein wenig mehr zuzulassen. Die Abwechslung hat mir auch vollkommen gereicht, ich fand auch die StrikeForce-Missionen sehr gelungen, da sie sich alle komplett unterscheiden und sich so nicht nach bereits genanntem "Füllmaterial" anfühlen.

    Insgesamt also das beste Call of Duty seit Modern Warfare 1, wenn nicht sogar das beste überhaupt!

    Frohe Weihnachten ;)

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  4. Ach, lieber RR!

    Wieder Mal ein wundervoller und langer Kommentar! Ich stimme dir in fast allen Bereichen zu und bedanke mich sehr für das Lob.

    Nur zu eins, zwei Dingen werd' ich noch einmal was sagen:

    1. Vernünftige Physikengine auf der Konsole: mir ist bisher noch nichts Negativesn aufgefallen - verhält sich wie sonst auf dem PC auch, wenn es denn eingesetzt wird - sowohl bei Shootern als auch Jump'n'Runs. Die statischen Umfallanimationen sind Vergangenheit oder was meintest du?

    2. Und linear war es mir hier und da schon ein bisschen - Die Levels meist arg schlauchig, es gibt wenig Spielraum für Alternativen wie beispielsweise in "Dishonored", obwohl man jetzt beide Spiele natürlich gar nicht vergleichen kann. Aber hier und da ein wenig mehr schleichen, damit man belohnt wird, wär' mal 'ne tolle Neuerung. Ich bin einfach mit Dark Project aka Thief (was den eigenen PC angeht) aufgewachsen, verdammt nochmal!^^
    Oder irgendwie ein kleines Rätsel, Schlüsselsuche oder irgendwas... die Zukunftszusatzmissionen zeigen schon erste Ansätze, sind aber optional.

    Oder das ewige "an die Hand geführt werden" - selbst bei Uncharted kann ich Cutscenes abbrechen und mich ganz fix voran bewegen und den Level in meinem Tempo durchstürmen (zweiter Durchgang zwecks Trophy und so) - Games wie BO2 werden da mitunter recht anstrengend, glaube ich.

    Ich freu' mich auf Bioshock Infinite. :)

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