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Dienstag, 2. Juli 2013

Shortcut: Element4l, Derrick - The Deathfin, Labyrinth Legends


Gibt's auf Steam für ca. 8 € und wurde von Indie-Neuling "I-Illusions" hergestellt.
Es ist schlicht und einfach ein Rätselspielchen im langweiligen 2D-Look. In einer uninspirierten Welt müsst ihr uninspirierte Sachen uninspiriert durchführen.
Dabei stehen auch ein kantiger schwerer Felsen (Earth), eine Luftblase (Air), eine Feuerkugel (Fire) und ein Eisblock (Water) zur Verfügung. Zusammen sind sie leider nicht die Fantastischen Vier und wollen auch im Deutsch-Rap-Business nicht auf die Kacke hauen.
Ihr verwandelt euch auf die Abklingzeit achtend jeweils in eines der Elemente, doch Vorsicht: die Blase zerplatzt bei Hinderniskontakt, der Stein ist heftig schwer und kracht mit 9,81 m/s direkt und unmissverständlich zu Boden. Die Feuerkugel explodiert beim Aufprall, stellt aber einen Schwung zur rechten Seite zur Verfügung. Der Eisblock hingegen rutscht und wird bei Kontakt mit zu heißen Flächen zu Wasser.
Das Game spielt sich unheimlich träge, da man kein Element selbst steuern kann, sondern durch Hin- und Herverwandlung die Physikengine ins Rollen bringt. Spielt sich sehr sehr spannungsfrei und sorgt viel zu schnell für eine Runde Schlaf. Sobald ein Element kaputt geht, muss von zufällig platzierten Checkpoints neugestartet werden. Einfach mal meiden.






Gibt's für 8 € im PSN-Store und wurde von Indie-Entwickler "Different Tuna" produziert. Der Clou am Spiel: Die Grundlage besteht aus papergecrafteten Figuren und Environment, die auf diese Weise eine einzigartige Spielerfahrung demonstrieren soll. Natürlich wird da mit Marketing-Gedöns kräftig Aufsehen erregt und wenig Inhalt zu einem geballten Haufen heißer Luft. Fakt ist: Das gesamte Spiel entstand natürlich im virtuellen Editor selbst, doch mit entsprechenden Kamerafahrten und anderen Behind the Scenes meinte man zeigen zu müssen: Everything's handmade - with true love!
Was ist dabei rausgekommen? Ein niedliches, aber rein arcadiges Game, um Derrick, dessen Eltern zu leckerem Menschenfutter verarbeitet wurden und der sich jetzt deshalb klassischerweise rächen möchte.
Infolgedessen geht's um den Kontinent in über 30 Levels auf die Jagd nach... äh... so ziemlich allem, was im Meer so rumschwimmt. Ob kleine oder große Fische, Möwen oder Menschen, Krabben oder dicke Wal-ähnliche Widersacher. Derrick frisst letzten Endes alles, was in sein Maul passt. MUSS er auch. Großer Mangel am Spiel ist das stetige Zeitlimit - verhungert Derrick, muss der Level von vorn begonnen werden. Schnell rumschwimmen und alles auffressen lautet die Devise. Von Zeit zu Zeit MUSS aber auch durch Reifen gesprungen werden, die nach einer gewissen gesammelten Anzahl dafür sorgen, dass ihr in die nächste Zone dürft. Zu kurzweilig, teilweise zu stressig und jetzt nicht so die Rede wert. Ich würd' sagen: Making Of angucken (Link oben) und dann die Sache wieder schnell vergessen.




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Gibt's für 8 € im PSN Store und kommt von Indieentwickler "Creat Studios Inc.".
Labyrinth Legends stellt hässliche Figuren in hübscher Top-Down-Perspektive dar, wo ein Ritter seine "hübsche" Prinzessin durch einen Bösewicht verliert. Jetzt gilt es ihr durch Dungeons hinterherzujagen. Der Knuddel- und Buntheitsfaktor täuscht: Hier geht's erbarmungslos und blutig zur Sache - ein grober Fehler führt meist zum Absturz in die Tiefe oder zum Bloody Screen. Meistens kein Problem, da die Healthleiste (aus mehreren Herzen und Unterherzchen bestehend) deshalb nur wenig abgezogen bekommt. Flutscht sie auf Null, seid ihr unmittelbar futschikato und dürft den Level komplett von vorn beginnen. Anfangs noch lustig und abenteuerlich, ist's nach 3 Leveln vorbei mit dem Spaß und unfaire Stellen reihen sich schön hintereinander der Reihe nach auf. Fightmoves mit dem viel zu kurzen Schwert fühlen sich schwach an und wilde Draufkloppereien (, obwohl es die Möglichkeit gibt abzuwehren - was sinnfrei ist) sind meistens das Resultat des miesen Gameplayverhaltens.
Wer den Analogstick zum Bewegen in eine Richtung drückt, aber dazu noch zuschlägt, macht aus designtechnisch fail-mäßigen Gründen Sprungangriffe, die gern in Schluchten enden und euch Leben abziehen. Jeder Feind ist quasi ein Serious-Sam-Monster-Volltrottel und will nur auf direktem Wege auf euch zurennen und zuschlagen. Hier und da gibt's Rätsel wie Blöcke auf Druckschalter schieben, unter Zeitdruck durch offene Tore dashen oder wilden Todesfallen ausweichen. Das Blöcke-Bewegen nimmt dann teilweise überhand und dass man manchmal NPC-Zauberer vor anrückenden Gefahren beschützen muss, weil mit deren Ableben sonst die ganze Mission scheitert, ist ein schlechter Scherz. Rüstungsupgrades findet man willkürlich und für das Fortschreiten der Story müssen Sterne gesammelt werden, deren Bedingungen nicht wirklich eindeutig sind. Labyrinth Legends ist unfair und spielt sich schlecht, wirkt dazu noch wie ein Browser-Game, obwohl die Grafik hier und da echt stimmig ist. Schade. Eine eindeutige Empfehlung den Kauf zu meiden.

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Mittig oben ist der Mage zu sehen, den ihr mit eurem Leben beschützen müsst. Andernfalls heißt's Game Over. // via

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Kommentare:

  1. Wow, Respekt das du sogar deine Zeit mit so einem Müll opferst! Ich würd mich da glaub ich nicht zu durchringen können, von so ne Game Reviews zu schreiben x'D

    Dieses Labyrinth Legends erinnert mich total an scheiss Diablo 3... GOTT; ich HASSE D3 xD. Nur eben ein bisschen bunter und mit mehr... Zeug halt. :x

    Was ich aber cool finde ist Aerrick the death fin, einfach weil die Viecher da so süß aussehen... aber sowas würd mich glaub ich keine 5 Minuten fesseln :s

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    1. Ich nehm' das jetzt mal als Kompliment auf.. ^__^ "Patrick, der Müüüüll-Mann der Spie-hihihi-hiiiiiii-leee!"

      Echt, Diablo 3 stinkt dir? Warum? Ich kann mich zwar auch noch an einer anfänglichen Kritikphase an Blizzard erinnern, da deren DRM-Maßnahmen echt für die Katz' sind, aber besser als Torchlight 2 und Van Helsing ist's auf alle Male. Bisher ungeschlagen im Spielspaß. :)

      "Aerrick" - du bist drollig. :D Hab' gerade noch einmal nachgeschaut: Tatsächlich - man kann sich im Titel recht gut verlesen. "Derrick" heißt der - wie der deutsche Kriminal-Detektiv in den ö-rechtlichen Fernsehprogrammen aus den 70er/80er/90ern. :)

      Livi - was für ein Spiel hat sich eigentlich in der letzten Zeit so richtig gefesselt? Also ein "Singleplayer"-Game, das ich auch getestet habe. :)

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    2. D3 ist einfach der größte Schrott den ich je gesehen hab. Character creation: Man hat die Option zwischen m und w. Das war's. Und immer der selbe Scheiss -.- außerdem hab ich wegen dem Spiel Terror mit meinem Kerl gehabt, weil er nichts anderes mehr gemacht hat.

      Ups xDD Aerrick klingt viel süßer und sharkiger! Ich glaub aber ich hab mich nur vertippt :D und hey, ich bin auch zu dämlich den Captcha zu lesen, also...XD

      Hmm, Singleplayer... muss ehrlich sagen, keins :s. Ich mochte FFXIII-2 sehr gern, aber das war auch schon nach ein paar Stunden durchgespielt. An Singleplayern find ich einfach blöd dass immer alles gleich ist. Man findet sich entweder mit den Characteren ab oder lässt es bleiben. Story ist auch immer gleich und man kann - meistens - nie das machen worauf man eig. Lust hätte x.x

      Aber hey, was ich noch gern gespielt habe waren games der Harvest Moon Reihe :D ich liebe so nen Farmer-Kack! XD

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    3. Boah näää! :D Farmer-Krempel oder andere Beschäftigungsspiele gehen bei mir gar nicht. Mit Minecraft geht's auch nur im Multiplayer und auch nur begrenzt. Ich brauch' Aufgaben - iwas zu tun - aber nicht iwas generisches, sondern 'ne Story oder gescriptete Ereignisse dahinter. ^__^

      Zum Rest: Belustigt zur Kenntnis genommen! *g* Danke!

      PS: Du sagst immer so liebevoll "mein KERL" *kopfschüttel* ;)

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